Pfund

Pfund - Band

Markus, Gesang Sascha, Gitarre
Thomas, Bass
Sebastian, Schlagzeug
Seit wann machst Du Musik und welches Instrument hast Du zuerst gelernt?

Ich glaube, Musik mache ich seit dem fünften Schwangerschaftsmonat meiner Mutter, weil die mir damals schon immer vorgesungen hat und ich wohl auch mitgemacht habe. Naja, und dann halt daheim irgendwie jeden Tag mit Bauklötzen auf dem Wohnzimmermobiliar oder einfach nervigen Endlosschleifen von Kinderliedern. Aber so richtig aktiv war es ab dem sechsten Lebensjahr, da ging es los mit Klavierunterricht. Und gleichzeitig habe ich im Kinderchor der Darmstädter Kantorei angefangen – duale Ausbildung nennt man sowas, glaube ich.

Welches Album ist einfach nur zum Niederknien und das beste aller Zeiten?

MarkusWenn es das Album „Grunge“ gäbe, wäre es meins, denn in den Jahren, als dieser Musikstil entstand, kamen die meisten meiner Lieblingsalben heraus. Wenn ich mich entscheiden müsste, ginge es haarscharf zwischen den Debuts von Rage Against The Machine („Rage Against The Machine“) und Pearl Jam („Ten“) zu. Unfassbar, wie aktuell die Songs von damals noch heute klingen. Aber auch Nirvana und die Stone Temple Pilot wurden damals ja „geboren“. Eine unglaubliche Zeit.

Welches war Dein bester Pfundmoment?

Markus Mann, was ist denn das für `ne Frage. Wo soll ich anfangen und wo aufhören?? Aber wenn ich ehrlich drüber nachdenke, dann war es mein 37. Geburtstag. Den feierten wir mit Band und Anhang in Berlin, weil wir samstags einen Auftritt auf einer Hochzeit hatten. Am Abend vorher feierten wir in meiner Lieblingskneipe in Kreuzberg (Bar 11) in meinen Geburtstag rein. Das endete in leicht desolatem Zustand am Dönerstand um die Ecke. Und unser geliebter Mischer Benny hat es doch tatsächlich geschafft, auf dem Heimweg am U-Bahnsteig seinen vegetarischen Lahmacun so zu essen, dass man da noch heute seine Fußabdrücke sieht. Denn um ihn herum war alles mit Soße und Belag eingesaut, wirklich alles – nur die Schuhe nicht! Respekt!
Am Tag darauf schenkte mir das Brautpaar am Ende der Hochzeit dann eine Flasche Jack Daniels, die wir direkt nach dem Gig in unserer Unterkunft zusammen vernichteten - mit Cola versteht sich. Diese Pension war unfassbar: Alter DDR-Look, alter DDR-Geruch, alter DDR-Charme. Auf der Rundsitzbank im Flur durfte ich mir dann Geschichten meiner Bandkompagnons anhören, die mir den heftigsten Bauchmuskelkater aller Zeiten verpassten. Ging beim Frühstück dann übrigens genauso weiter. Sehr nette Menschen waren das dort. Wir hoffentlich auch.

Markus Welchen Song willst Du unbedingt mit Pfund spielen, kannst den Rest aber nicht überzeugen?

„Butterfly“ von Crazy Town. Obwohl, wenn ich mir den Text anschaue, ist es vielleicht auch besser, wenn wir’s lassen. Meine Hirn-Festplatte ist langsam voll.

Verrate uns ein Bandgeheimnis!

Keiner mag sich am Ende unserer Konzerte bei der gemeinsamen Verabschiedung neben mich stellen und den Arm um mich legen. Ich verstehe das nicht…

Markus Was bedeutet Pfund für Dich?

In meiner musikalischen Vergangenheit als Pianist und Organist, aber auch als DJ stand ich immer alleine „auf der Bühne“. Mein Traum war also schon immer, zusammen mit Typen, die ähnlich ticken wie ich, Musik zu machen. Dass der seit 2008 in Erfüllung geht, ist für mich eine der größten emotionalen Befriedigungen überhaupt. Dass wir damit aber anscheinend auch noch sehr viele Menschen für (Live-)Musik begeistern können, setzt dem Ganzen die Krone auf. Was kann es Schöneres geben, als mit seiner ganz persönlichen Leidenschaft andere auf diese Reise mitzunehmen? Dankbarkeit ist kein Ausdruck…

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Die nächsten Termine

23.12.18, 20:00 Meerbusch, Kanapee
25.12.18, 21:00 Darmstadt, Künstlerkeller im Schloss
16.02.19, 21:00 Neuss, Hamtorkrug
22.02.19, 21:00 Darmstadt, Centralstation

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